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also, meine total durchgeknallten, einfach nur sinnlosen geschichten, die manchmal vielleicht sogar meine tiefsten Wünsche und Ängste preisgeben..^^

 

hier also meine Geschichten:

 

Eine Ganz besondere lan-party

eine geschichte von Maria hübner


Es war Samstagnachmittag und rein theoretisch konnte ich alles machen, aber irgendwie hatte ich absolut gar keine Lust zu nix.

Das Wetter war schön, die Sonne knallte vom Spätsommerhimmel, und trotzdem, oder grade deswegen, fühlte ich mich innerlich müde und leer.

Meine Eltern waren auf eine Wanderung gegangen und ich wurde, da ich darum gebettelt hatte, zurück gelassen.

Irgendwann hörte ich mit dem passiven Fernsehklotzen auf und ging, mit richtig viel Eigeninitative [=, zum Computer, um dort erst mal e-mails zu checken und dann ein bischen Spiele zu zocken. Und als ich so ein bischen allein vor mich hin spielte, bekam ich richtig Lust auf eine Lan-Party. Klar, als 14-Jähriges Mädchen macht man für gewöhnlich sowas nicht, aber das ist ja auch egal.

Jedenfalls hatte ich darauf Lust und weil ich ja nunmal nichts besseres zu tun hatte, dachte ich mir einfach mal, dass ich meine Freunde frage. Dies tat ich dann auch und letzendlich bekam ich ungefähr 5 Leute zusammen, die sicher konnten und in 2 Stunden da waren und nochmal 5 Leute konnten vielleicht, hatten aber solche Probleme, wie zum Beispiel ob ihre Eltern es ihnen erlauben würden oder wie sie zu mir kämen. Aber bis die kamen, musste noch einiges gemacht werden: Einkaufen, Aufräumen, Lan-Kabel besorgen....ja ja, dass Leben ist schon witzig....

Nach einer Stunde war ich fast fertig, nur noch die Lan-Kabel musste ich noch kaufen. Deshalb wollte ich noch schnell in den K&B Expert, denn der war gleich bei uns um die Ecke. Ich ging also zum Laden und als ich grade zur IKasse gehen wollte, sah ich einen total süßen Boy, und der war doch tatsächlich auf dem Weg zu mir!

Als er vor mir stand, ja, ich gebe zu bei mir konnten grade Fliegen in den Mund fliegen, fragte er mich, ob ich den wisse, wo die Lan-Kabel sind und ich zeigte völlig sprachlos auf das Regal, wo ich grad herkam. Und als er grade losgehen wollte, machte es plötzlich 'klick' bei mir und ich hielt ihn fest und fragte ihn schnell, ob er heute schon etwas vorhätte. Er antwortete: „Nee, leider noch nicht...“

und da hatte ich diesen Gedankenblitz, ihn zu meiner Party einzuladen und deswegen fragte ich ihn einfach mal. Er war vollkommen verblüfft und sagte erstmal gar nichts. Dann irgendwann: „Äh, ja klar, coole Idee, ich würd gerne kommen!“

Und mit einer Flugzeuginvasion im Bauch bezahlte ich und ging nach Hause.

Als ich nun zu Hause war, lief ich erstmal durch alle Räume, denn diesmal sollten nicht nur meine Freunde sondern auch der Junge von eben kommen. Ok, alles ordentlich.

Dann klingelte dass Telefon. „Ja, Vogler.“ „Hi, Juno. Ich wollte dir nur kurz Bescheid sagen, dass ich nicht kommen kann. Mein Computer ist irgendwie kaputt gegangen. Auf jeden Fall krieg ich das nicht in einer halben Stunde hin!“ „Ist ok, wir sehen uns.“

Ok, nur noch 4 Leute konnten sicher kommen. Na ja, erstmal ging ich kurz in den Keller. Schließlich wollte ich noch ein bischen Bier holen. Gott sei Dank, hatte mein Bruder erst vor kurzem Geburtstag und deswegen noch einiges an Alkohol bei uns deponiert. Also holte ich einen Kasten hoch.

Grade als ich zur Tür rein kam, klingelte das Telefon schon wieder.

„Ja?“ „ Hi Juno. Ich wollt dir nur kurz Bescheid sagen, dass ich und meine Schwester nicht können. Wir müssen irgendwie zu so einer komischen Firmenfeier, wo die gesamte Familie aufzutauchen hat. Tut mir echt leid. Ach so, ich soll dir noch von Miriam und Maria sagen, dass sie auch nicht kommen können. Ihre Eltern stressen irgendwie. Ich glaub, wiel die die letzte Geschichtsarbeit so verhaun haben, du weißt schon wie...“ „Ja klar. Danke für den Anruf.“ „Viel Spaß noch. Bye.“

Ok, nur noch 2 konnten sicher kommen, auch wenn das scheinbar doch nicht ganz so sicher war, und nur noch 3 konnten vielleicht. Nun gut, ich sollte meinen zusätzlichen Gast nicht vergessen.

Oh nein, schon wieder Fliegeralarm!...

In der nächsten Viertelstunde riefen alle meine Freunde an.

Tcha, scheinbar doch nicht ganz so zuverlässig... na ja, jedenfalls war jetzt nur noch der süße Boy und ich übrig.

Scheinbar ist die Lan-Party grade zu einem Date befördert wurden...

Es war 16.00 Uhr. Eigentlich sollten jetzt ale kommen, aber es kam keiner. Von den meisten hatte ich eine Entschuldigung, aber von dem süßen Jungen nicht. Oh man, wie heißt der überhaupt? Na ja, egal. Aber vielleicht hat er doch Angst vor mir und so einer Party, wo er ja niemanden kennt und so. Wahrscheinlich kommt er doch nicht. Warum hab ich mir überhaupt so viel Hoffnung gamacht? Der hat wahrscheinlich schon längst eine Freundin und hat bestimmt auch keine Lust auf so eine Minderjährigen-Party... Ach, egal. Wenn er kommt, dann kommt er eben und wenn nicht, dann ist es eben so. Ich war schon fast so weit, dass ich eine Runde baden gehen wollte, da klingelte es.

Yuhhhhhhhhhhhhhhhhhh, er kommt doch!!

„Ja?“ „Hi. Ich bin's. Der Typ aus dem K+B...“ „Ok, komm rein.“

Und schon ging die Tür auf.

„Hi, schön, dass du da bist. Die andern konnten leider alle doch nicht kommen. Also, wenn du keine Lust hast, mit mir hier so allein rumzuhängen, sag einfach Bescheid. Und dann kannst du ja einfach gleich wieder gehen?!?“ „Nee, ist schon ok. Wird bestimmt ein toller Abend, meinst du nicht?“

Und das war der Anfang meines Dates...

Nach einer Stunde intensiver Gespräche, nachdem wir alles über unser Gegenüber wussten, und ein bischen Mehrspielermodi bei unterschiedlichen Spielen gespielt hatten, saß ich, keine Ahnung wie es dazu kam, auf dem Schoß von Martin, denn so hieß er: Martin Brettschneider, wohnhaft in Deutzen, 16 Jahre alt, braune Haare und große braune Augen. Soooo süß...

Plötzlich klingelte es. Wer könnte denn das schon wieder sein? Mittlerweile waren Martin und ich grade am Kochen gewesen. Alles ein bischen versalzen, aber dass geht schon. Na ja, und die Hälfte ist noch angebrannt, aber sonst war es echt lecker!

Aber wer konnte das nur sein? Am besten geh ich einfach mal zur Tür und schau mal wer's ist...

„Hi Juno, deine Lan-Party ist grad angekommen!“

Diesen Satz sagte ein halber Chor, und als ich all mein Freunde da so vor der Tür stehen saß, freute ich mich rießig. „Los, schnell rein mit euch.“

Und damit fing meine Lan-Party an.

Irgendwann dazwischen fragte ich Anna, die mich ja angerufen und gesagt hatte, dass ihr Computer kaputt sei, warum sie doch jetzt hier sei. „ Wie du ja vielleicht noch weißt, hab ich gesagt, dass ich meinen Computer nicht bis 16.00 uhr ganz kriege - Von einer Stunde war nie die Rede!“

Und dann feierten wir so los, dass war nicht mehr normal, zumal der Anlass jetzt ja nicht sooo wichtig war... Und es stellte sich heraus, dass es bei vielen der Fall war, dass sie zwar nicht 16.00 Uhr konnten, aber dann halt 17.00 Uhr. Wir feirten die halbe Nacht durch, da meine Eltern bei meiner Oma übernachten wollten, da die Strecke zu weit war.

Und schließlich waren irgendwie nur noch Martin, Anna und ich da. Wir hatten noch kurz mit Annas Eltern abgesprochen, dass Anna bei mir schlafen durfte. Anna musste mal kurz auf's Klo und diese kurze Zeitspanne nutzte Martin; plötzlich war er irgendwie über mir und bevor ich wusste, was los ist, wurden meine Lippen schon entjungfert. Dann sagte er: „ Ich ruf dich an. Bis zum nächsten Mal.“ Und weg war er. Ich sah ihm nach, zu geschockt, um irgendwas zu tun. Als Anna mich so sah, wusste sie sofort, was los ist, zog mich in mein Zimmer und dann erzählten wir lange, genau genommen die restliche halbe Nacht. Am Morgen verabschiedete Anna sich, aber erst, nachdem sie mir mit Aufräumen geholfen hatte und dann kammen auch schon meine Eltern bald zurück. Den Tag verlebte ich irgendwie, keine Ahnung wie genau, und am nächsten Morgen fing die Schule wieder an. Der Alltag kam wieder, aber die Erinnerung an Martin blieb.

 

Das einsame Alien oder warum man keine Löcher budeln sollte

Es war mal ein kleines, hübsches Alien...

das dachte doch echt, es war ganz allein auf der Welt!

Also, nicht das es eingebildet war. Dass war es auf keinen Fall.

Es hatte nur noch nie ein anderes Lebewesen gesehn!

Das müsst ihr euch mal vorstellen! Ihr wohnt zum Beispiel auf der Erde und habt noch nie einen Menschen gesehen. Fändet ihr das nicht auch furchtbar?

Und so lebte dieses Alien den ganzen Tag ganz allein und langweilte sich, da es nicht wusste, was es tun sollte.

Eines Tages fing es an, den Boden auf zu budeln.

Und so budelte es und budelte..

und budelte...und budelte....und budelte immernoch...

und irgendwann hatte es doch wirklich so tief gebudelt, das das Loch ganze 4 Meter tief war.

Und da stoß es auf etwas sehr interesantes. Und zwar ein kleines Samenkorn.

Das fand das Alien ganz toll, denn es hatte mal ein Buch gelesen, in dem beschrieben wurde, wie man so ein Samenkorn zum Wachsen bringt.

Also steckte das Alien, genau wie es im Buch stand, das Korn in die Erde. Goß es, stellte eine

UV-Lampe neben es und wartete.

Und weil ihm schnell langweilig wurde, budelte es weiter.

Nach ein paar Wochen, das Alien hatte schon ein richtiges Tunnelsystem gebaut, war die Pflanze schon soweit, dass man sie bestimmen könnte. Das versuchte unser kleiner Problemfall aber erst gar nicht sondern wartete darauf, dass dieses Ding Früchte tragen würde.

Und als das der Fall war, versuchte es erstmal wie sie denn wohl schmecken würden.

Es fand sie ungenießbar. Danach probierte es erstmal alle anderen ihm bekannten Zubereitungsformen aus, und als ihm auch davon keine schmeckte, probierte es es mit rauchen aus.

Denn unser kleines, scheinbar sehr belesenes Alien hatte gelesen, dass man manche Sachen auch rauchen kann.

Und, ihr glaubt es nicht, es schmeckte!

Und wie es schmeckte...

na ja, kein Wunder; irgendwie hat dieses kleine schlaue Alien geschafft, Tabak herzustellen!

So, und das könnte jetzt das Ende dieser wunderbar vorhersehbaren Geschichte sein, aber nein, sie wird noch vorhersehbarer. Also, lehnt euch zurück und freut euch auf (k)ein happy-end!

Das Alien hatte nun also Tabak entdeckt und, keine Ahnung wie es das geschafft hat, wurde es so high, dass es dachte, das am Himmel andere Aliens schweben würden.

Für uns wären das natürlich Sterne gewesen, aber egal.

Und weil es nun dachte, das es andere Aliens sehen würde, wenn es in den Himmel fliegen würde, baute sich dieses wirklich sehr, sehr schlaue Alien eine Rakete und flog damit in den Himmel.


Dort blieb es circa 10 Sekunden.

Danach stürzte es ab.

Landete auf einer Atombombe, die noch von unserem 3. Weltkrieg übrig war, der wegen einem Streit über so eine bestimmte Tabakpflanze entstanden ist.


Und starb kläglich.

Und tötete die restlichen Aliens, die eigentlich unter der Atombombe gelebt hatten und sie als Gottheit verehrt hatten.

Danach war die Welt wirklich ohne irgendein Lebewesen.


Außer einer Tabakpflanze, die drauf wartete, die nächsten Völker ins Unglück zu stürzen.

 

 

Sonnenmilch für Sybille


Es war einmal eine Sonnenblume. Die hieß Sybille.

Die stand in einem Feld mit ganz vielen anderen Sonnenblumen. Das Feld lag an einem Ort, wo die Sonne den ganzen Tag scheint. Und unsere Sonnenblume war in manchen Hinsichten etwas ängstlich. Zum Beispiel trank sie nur viermal gefiltertes Wasser, was sie durch eine eigens für sie gebautes Filtersystem bekam, oder nur die besten Nährsalze, die extra aus dem schönen Michaelangelodorf geliefert wurden.

Aber ihre allergrößte Angst war, dass sie einen Sonnenbrand bekommt. Denn wie sieht das denn aus? Eine Sonnenblume mit Sonnenbrand; das geht ja mal gar nicht!

Und deswegen setzte Sybille alles daran, doch bitte gut schützende Sonnenmilch zu finden.

Aber es ist leider nicht so einfach für eine Sonnenblume Sonnenmilch zu finden, weil die dummen Menschen gar nicht daran zu denken schienen, dass vielleicht auch Sonnenblumen so was brauchen

Also versuchte die Sonnenblume als erstes irgendjemand zu fragen, denn vielleicht hätte ja jemand anderes von ihrem Feld Sonnenmilch. Dies war aber nicht der Fall und sie ließ ihre Beziehungen spielen, von denen sie Unmengen hatte, ob nicht jemand ihr doch Sonnenmilch besorgen könnte.

Auch dies war nicht der Fall und langsam verzweifelte unsere eitle Sonnenblume, denn die Sonne wurde immer stärker und Sybille merkte schon, wie ihre Kerne langsam anfingen, zu verbrennen.

Doch da kam ihre Rettung.

Denn der Bauer, dem das Feld gehörte, kam aufs Feld, um nach dem richtigen zu sehen. Und durch Zufall hatte er doch wirklich Sonnenmilch dabei! Und die wurde ihm mal kurz von der Rättin Mina, eine gute Freundin von unsere Sonnenblume, geklaut.

Und so kam Sybille doch noch zu ihrer Sonnenmilch.

Aber sie wurde nie geerntet, weil sie durch die Sonnenmilch nie reif wurde.

Und so musste sie immer ganz allein auf dem großen Feld stehen.

Und wenn ihre Kerne nicht verbrannt sind, dann steht sie noch heute allein auf dem Feld.




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